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Edition Lame Tunes
- Felix Gebhard
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Edition Lame Tunes - Felix Gebhard
Es gab auf Hamburg St. Pauli mal die Achse der unbewussten Coolheit:
Max Schröder und Swen Meyer wohnten zusammen in der Talstrasse, Olli Schulz gegenüber und Thees Uhlmann ein paar Schritte weiter in seinem 16 qm Reeperbahn Palast.
Max Schröder ist damals durch die SMS "die neue Platte ist richtig bailando super! Aff aff, wenn ich mitmachen soll, sag einfach Bescheid! Dein Bubumax!" bei Tomte eingestiegen. Das Üben mit Max dauerte 2 Std. Danach fragte ich ihn, ob er nicht jemanden kenne, der so Singer/Songwriting-mäßig unterwegs wäre! Wir würden so einen gerne einen für die Tomte Tour mitnehmen. Ja, er kenne da einen. Der wäre nicht so gut drauf. Er wohnt in Malmö.
Nach einem 20 minütigen Anruf in Schweden war alles klar! Zwei Tage später wurde mein Handy zum letzten mal abgeschalten und mein Mobilfunkanbieter hatte kein Interesse mehr, unsere Geschäftsbeziehung weiter fortzusetzen. Aber es war auch klar, dass Felix "Home of the Lame" Gebhard mit uns auf Tour fahren würde. Ein gutes Geschäft.
Und dann stand er vor uns. Er sah wirklich aus wie die Mischung aus einem Schweden und einem kanadischem Holzfäller irischer Abstammung. Und jeden Abend spielte er seine Lieder für uns, die nach der Hälfte der Tour von Max Schröder und Olli Koch begleitet wurden, als wären sie schon seit immer zusammen in einer Band.
Und er bahnte sich seinen Weg! Durch die Musik, durch ein melancholisches Unverständnis der Welt gegenüber, das aus all seinen Songs perlt.
Felix Gebhard hat sein Rock´n Roll Englisch perfektioniert und niemand singt hier mit einer besseren Aussprache als er. Da blamiert man sich nicht wenn man ihn z.B. in den mittleren Westen der USA auf Tour schickt.

Und es war Mitte August und im nachhinein war es der letzte Tag, an dem die Luft einem nicht in sekunden-schnelle durch kühle Luftpartikel eine Idee vom herannahenden Herbst und Winter kündet, als Felix im Berliner Kato mit Walter Schreifels auf der Bühne stand und man sehen konnte was Felix ist. Mit Cruz Records Cappy auf dem Kopf und einem Mike Watt Bild feinsäuberlich auf die Gitarre geklebt. Seine Konzerte sind HÖR-Konzerte! Auf eine ganz bestimmte Art und Weise, schroff wie der Kalk aus dem Schweden aus dem Meer gehauen wurde!

Wenig später bekamen wir endlich das langersehnte Master seines ersten Albums, aufgenommen in einer ehemaligen Schule in UPPAKRA im schwedischen Mitten-im-Nirgendwo, zusammen mit seinen Freunden Carl Granberg, Mats Bengtsson, Peter Andersson, David Carlsson, Johan Hansson und Clay Ketter.

Es gibt keinen Menschen der zur Zeit in Deutschland universellere Musik macht als „Home of the Lame“! Es ist wie die Musik zu einem Gus Van Sant Film, der noch gedreht werden muss. Er wäre der Lieblingskünstler von Neil Young, wenn er ihn kennen würde.

Flieg mein schöner rothaariger, schlechtgelaunter Vogel mit dem unschlagbaren Lächeln. Things are going to happen that you would have never thought of.
Neulich saß ich mit Felix und Sara zusammen vor einem Falafelstand in Hamburg und wir unterhielten uns über den größten Wunsch für das nächste Jahr! Er sagte: "Ich will unbedingt nächstes Jahr 150 Konzerte spielen." Und kurz danach zeigte er uns ein Foto von seinem Sofa, dass er immer in seinem Portemonnaie trägt. Home of the lame halt. Es ist aber auch ein schönes Foto!
Und falls Sie denken, den kenne ich doch irgendwoher: Ja, er ist auch Bassist bei der Hansen Band. Wenn ich einem alles Gute wünsche, dann mir und dir, Felix!

Thees Uhlmann, Oktober 2005 nach oben
Edition Lame Tunes - Felix Gebhard
Once, a long time ago, Tomte Singer Thees Uhlmann was looking for some kind of singer/songwriter to play support for his band on tour. Max (Tomte Keyboardist) said he knew this guy, but he lives in Malmö, Sweden and he is having a bad time at the moment (whatever that meant). But after a 20 minute phone call to Sweden everything was clear, and it was decided that Felix Gebhard, aka Home of the Lame would go on tour with Tomte.

So then he stood before us. He really did look like a Lumberjack who is half Swedish, half Canadian but with Irish ancestors. And every night he played his wonderful songs for us, and we loved them that much that after half of the tour, Tomte Bassist Olli Koch and Keyboardist Max Schröder went on stage with him every night to play along in his songs as if they had always been a band. And Felix found his way. Through the music and through a melancholic lack of understanding for the world he lives in. And this can be heard in each of his songs.

It was the end of August and now, thinking back, I guess it was the last day on that the air did not smell of atumn but still of summer, when Felix was on stage in the Kato in Berlin at a show with Walter Schreiffels and when I could finally see what Felix, and what Home of the Lame was all about. With his Cruz Records Cap and his picture of Mike Watt stuck to the front of his guitar, I reallized that his concerts are ‘hearing concerts’ if you know what I mean.

Soon later, we finally received the long-awaited Master CD of his finished album, recorded in a former school in Uppakra in the Swedish middle-of nowhere with the help of his friends Carl Granberg, Mats Bengtsson, Peter Andersson, David Carlsson, Johan Hansson und Clay Ketter.

There is no-one in Germany at the moment that makes more universal music than Home of the Lame. It is a bit like a soundtrack for a Gus van Sant Film that still has to be made. He would be Neil Young’s favorite musician, if he only knew him.

So fly our beautiful, red haired, bad mooded bird with that unmistakable smile. Things are going to happen that you would have never thought of.
Recently, we sat with Felix together in front of a Falafel Restaurant in Hamburg and talked about our biggest wish for the next year. He said “I absolutely want to play at least 150 concerts next year” and a moment later he showed us a photo of his sofa, that he always carries in his wallett. That’s Home of the Lame.

And, if I really wish someone all the best, then it’s you and me Felix!

Thees Uhlmann, October 2005 nach oben
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